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Andre
Anmeldedatum: 19.09.2002 Beiträge: 2335
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Munari poltert gegen WRC
Verfasst am: 22.02.2006, 06:37 |
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Interessanter Bericht. Vorallem die Streckenangaben sind schon sehr überzeugend. Das Problem ist einfach, dass die Sicherheitsstandards von heute eingehalten werden müssen und ausserdem die WRC schon so komerziell geworden ist, dass solche Streckenlängen personell nicht mehr kontrollierbar sind. Früher konnte man sich bei Rallyes hinstellen wo man wollte, heute geht das ja nicht mehr, wie wir schon einige Male bei der Deutschland sehen mussten.
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Munari: Scharfe Kritik an WRC
Ex-Weltmeister Sandro Munari lässt kein gutes Haar an der aktuellen Situation der Rallye-Weltmeisterschaft. Früher sei sowieso alles besser gewesen, meint der Italiener.
KRITIK: Sandro Munari träumt von den alten Zeiten in der WM
„Eigentlich dürften sie die Rallyes gar nicht mehr so nennen, denn die Bezeichnung stimmt nicht mehr, wenn man diese mit früher vergleicht”, poltert der Ex-Lancia-Fahrer gegenüber Autosprint-Magazine los. „Zusammengerechnet bringen es die Prüfungen aller 16 WM-Läufe auf rund 5.700 Kilometer. Die Safari-Rallye - die durch drei Länder führte – war aber bereits 6.500 Kilometer lang! Meine letzte Monte brachte es auf 4.380 Kilometer. Was soll ich da noch sagen?“
Vor allem das neue Superally-System ist dem Weltmeister von 1977 ein großes Dorn im Auge. Fahrer die ausgeschieden sind, sollten es auch bleiben, so die klare Meinung Munaris. „Fünf Minuten Strafe für eine nicht gefahrene Prüfung ist lächerlich. Es ist einfach unfair demjenigen gegenüber, der es ins Ziel ohne solche Hilfe geschafft hat.“
„Das Traurige dabei ist, dass sie es aus meiner Sicht eingeführt haben, um die Schwäche der aktuellen Rallyes und des Starterfeldes zu überspielen. Wenn nur drei am Start sind und zwei ausfallen, was soll da übrig bleiben“, meinte Munari weiter, der im Superrally-System ein deutliches Zeichen für die fehlgeschlagene Entwicklung der letzten Jahre sieht. „Die Idee, Rallyes zu den Leuten und in die Medien zu bringen hat nicht funktioniert. Es gibt keine Läufe im Fernsehen und Zeitschriften kann man gleich vergessen.“
Quelle: www.rallye-magazin.de |
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ao25AC

Anmeldedatum: 28.12.2002 Beiträge: 925
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Verfasst am: 22.02.2006, 08:46 |
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Superrallye finde ich nicht so schlimm, denn die Regel gilt für alle und kommt den Fans, Sponsoren und Herstellern entgegen. Natürlich kompensiert die Regel fehlende Hersteller, aber wie wurden denn früher Ausfälle abgefangen: durch den Einsatz vieler Autos einer Marke, was sich heute nicht mehr bezahlen lässt und auch eine fragwürdige Methode war.
Die Länge der Rallyes ist auch ein Argument, was seine zwei Seiten besitzt. Früher sahen die Strecken im Profil anders aus: sie hatten auch lange Graden, wo sich die Fahrer zwischendurch erholen konnten, während die Strecken heute kaum Zeit zum Luftholen lassen. Die Anstrengungen sind andere geworden, aber dies lässt sich nicht an der Streckenlänge festmachen. Allerdings würde ich mir persönlich auch eine Streckenlänge von mindestens 500 WP-km wünschen. |
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